Jetzt mal eine Schelte an die so genannten "Journalist*innen", die mir schon länger unter den Nägeln brennt. Ich schaue gerade auf Phoenix den Presseclub (13.09.2026) und fühle mich in Österreich 30 Jahre zurückversetzt. Vier Möchtegernjournalist*innen sitzen dort und labern den gleichen Stuss wie unsere Möchtegerns vor 30 Jahren: "Man muss die FPÖ [AfD] entzaubern, man muss sie inhaltlich stellen, man muss sie nur mal regieren lassen, die Brandmauer hat nicht funktioniert (meiner Meinung nach hat es nie eine gegeben), usw. usf.". Oder diese Wahnidee, ein Verbotsverfahren gegen diese "demokratisch" gewählte Partei würde diese Menschen irgendwie auf die Straßen bringen. Ja, sollen sie, es gehen auch nahezu jede Wochen Hunderdtausende Menschen GEGEN Rechtsextremismus auf die Straßen, die man danach wiederum regelmäßig und umfassend ignoriert - ja, warum werden die Ängste von uns Linken bzw. Demokrat*innen eigentlich NIE ernst genommen?! Oder diese Einladungspolitiken von ZDF, ARD und ORF: man lädt, wie in Österreich, Rechtsextreme zu ernsthaften Diskussionen ein und tut so, als ob das "normale" Menschen wären mit "normalen" Positionen ("normal" meint hier demokratisch). Diese Normalisierung von Rechtsextremen in Studios von Öffentlich-Rechtlichen oder in Interviews von ehemals ehrenhaften Zeitungen - das ist Irrsinn! Ohnehin ist diese Normalisierung von rechtsextremen Positionen mittlerweile mitten in Zeitungen angekommen. Man denke in Österreich an den kurier und an die kleinezeitung. Martina Salomon und Hubert Patterer haben aus diesen Zeitungen mindestens rechtsreaktionäre Kampfblätter gemacht. Es ist eine Schande, dass diese Blätter heute eigentlich nur mehr als "Schund" bezeichnet werden können. Sie betreiben schlimme Agitationen - etwa gegen alles, das in ihren Augen links ist - und beinharte rechte Propaganda etwa gegen Zuwanderung oder gegen irgendeinen "Wokeismus" oder gegen "den Islam". Wenn Zeitungen Politik machen, dann ist das kein Journalismus mehr, dann ist das primitivster Pöbelboulevard wie etwa die heute, die österreich oder die kronenzeitung. In Österreich gibt es heute noch genau eine nicht-rechte Tageszeitung und das ist derstandard. Es gibt eine nicht-rechte Wochenzeitung und das ist der Falter. Das ist ein absolutes Trauerspiel. Ich habe 2005 den Grazer Medienlehrgang abgeschlossen und schon damals war es ein geflügeltes Wort, dass "Österreich Medienalbanien ist". Es gab auch damals schon keine große Vielfalt der wiedergegebenen Meinungen in unseren Zeitungen und im Öffentlich-Rechtlichen. Im Mittelpunkt steht die obskure Gestalt des "alpha male journos" oder des selbst erklärten "elder statesman" - des Mannes, der in seiner Welt immer Recht hat, der alles weiß und sich zu allen Themen kompetent und umfassend äußern kann. Parallel dazu verbreiten diese ganzen rechtskonservativen bis rechtsreaktionären Blätter mal mehr, mal weniger das neo- bzw. postliberale Narrativ, von dem man keinesfalls abweichen darf; sie verbreiten mal mehr, mal weniger relativ ungefiltert FPÖ- Sprech bzw. FPÖ-Propaganda; sie verbreiten mal mehr, mal weniger Angst vor Zuwanderung; sie verbreiten mal mehr, mal weniger Hass gegen Windräder und eAutos; sie verbreiten mal mehr, mal weniger uralte teils misogyne Frauenbilder sowie Hass gegen LGBT-Menschen und insgesamt Ansichten, die längst nicht mehr in die heutige Zeit passen. Man darf sich nicht wundern, dass die FPÖ bei einer derart unkritischen bis sogar willfährigen Medienlandschaft bei 35% liegt. Aber den Gipfel schießen, wie erwähnt, die Öffentlich-Rechtlichen ab, die auf ganzer Linie, in Österreich jetzt seit 30 Jahren, einen vollkommen falschen Umgang mit den Rechtsextremen und mit ihren rechsextremen Ansichten pflegen. Einzig Armin Wolf kommt denen in der zib2 bei, der Rest schafft das leider nicht im Ansatz. In Deutschland kommen diese unendlich stupiden unendlich selbstverliebten Talkshow-Clowns dazu: allen voran ihr aller Meister Markus Lanz, der sich für so intellektuell und supertoll hält (am meisten mit seinem höchst uMsTriTteNen Oberspezi und Fernsehgermanisten Richard Precht), aber in Wahrheit der mieseste Kasperl von ihnen allen ist; dicht gefolgt von den einerseits intellektuell hilflosen wie kognitiv unfähigen Miosga, Illner, Maischberger usw. Es tut beim Zuschauen weh und das ein Desaster zu nennen wäre eine epische Untertreibung. Es ist nicht nur, wen man einlädt, es ist in erster Linie die absolute UNFÄHIGKEIT der genannten und nicht-genannten, mit rechtsextremer Propaganda umzugehen, was heute so extrem gefährlich ist für unsere Demokratie. Am ärgsten ist aber, wenn diese Möchtegernjournalist*innen selbst mindestens rechtsreaktionäre und/oder neoliberale Propaganda bzw. Manipulationen verbreiten. Im erwähnten Presseclub etwa das Märchen, dass (Über)Reiche mit ihren Unternehmen abwandern würden, würde man sie fair besteuern. Ja, das schau ich mir gern an bei einer Abwanderungssteuer in Deutschland von nahezu 50%. Oder in Österreich bei der voestalpine, die aktuell Milliarden in neue Elektroöfen steckt. Man hinterfragt nicht mehr, man recherchiert nicht mehr, man übernimmt stinkfaul die Erzählungen bzw. Narrative und "G'schichterln" der Unternehmen, Überreichen und Rechtsextremen. Statt Recherche verbreitet man Blödsinn aus Gerüchteküchen, Hauptsache man bekommt Clicks dafür und kann Werbung verkaufen. Die heutigen Medien sind Papageienanstalten, die das rudimentäre Handwerk nicht mehr beherrschen oder zu feig sind, es anzuwenden. Ja, ein rechtsextemer Shitstorm kann unangenehm sein - viel unangenehmer wäre aber das Ende unserer Demokratie würd ich sagen, mit dem ja auch das Ende der Öffentlich-Rechtlichen und einiger Zeitungen einhergehen würde. Man arbeitet also hart nicht nur an der eigenen Irrelevanz mit, man arbeitet eigentlich aktiv am eigenen Untergang mit. Investigativer Journalismus ist heute leider zur absoluten Ausnahme verkommen. Und wenn, dann findet man diesen im standard, im profil oder im Falter. Rechtskonservative bzw. rechtsreaktionäre Zeitungen verschwenden im ihnen wohl gesonnen Biotop (neoliberale Hegemonie, rechtslibertäre Wirtschaftspolitik, rechtsradikale Zerstörung des Sozialstaats usf.) keinen Cent an investigative Recherchen - gegen was oder wen auch sollten sie recherchieren? Hierher passt auch der Hinweis, wie sich die deutschen Zeitungen zu Sprachrohren von Kanzler Merz entwickelt haben und blindstur die Sichtweise und das Narrativ seiner CDU transportieren, ja, jede Kritik an ihm nahezu zu Majestätsbeleidigungen hochstilisieren. Auch hier weit und breit kein kritisches Nachfragen, kein kritisches Hinterfragen, sodern nahezu ausschließlich die Zeitungen als Pressesprecher*innen des Kanzlers, das ist nicht zuletzt auch extrem lächerlich. Was für eine komplette Selbstaufgabe ist das?! Was für ein vollkommen verfehltes Berufsbild?! Und was für ein falsches Selbstbild?! Es ist dasselbe wie im Öffentlich-Rechtlichen, wenn Statements der Regierungsparteien - oder noch schlimmer, Statements von den Rechtsextremen, bevorzugt von "Pressekonferenzen" - weder eingeordnet noch kontextualisiert werden, sondern wie von Papageien wiedergekäut werden. So gesehen hat Journalismus schon vor Jahrzehnten seine Funktion als 4. Gewalt im Staat verraten, als totale Selbstverleugnung. Apropos "Pressekonferenzen" - es ist nur eine Pressekonferenz, wenn nachgefragt werden kann und "darf" und wenn echte Journalist*innen anwesend sind, die auch fähig sind, kritisch zu hinterfragen, die also auch selbst thematisch sattelfest sind. Wenn man natürlich bloß ein "Journalismus"-Studium absolviert hat oder eines über "Publizistik- und Kommunikationswissenschaften" und nichts dazu, dann ist man inhaltlich erstmal genau kompetent für gar nichts. Da darf es auch nicht wundern, wenn Phänomene wie "False Balancing" immer schlimmer werden - also der Geniestreich gewisser Möchtegerns, die Meinung von 0,001% aller Wissenschaftler*innen etwa zum Klimawandel gleich zu gewichten wie jene der anderen 99,999%. Da sitzen dann etwa beim Fake News-Sender ServusTV (deutschsprachiges Fox) bei so intelligenten Formaten wie "rechts links mitte" (oder wie diese Gülle auch immer heißen mag) unter dem Leiter des Grauens M. Fleischhacker (nomen est omen, er zerdrechselt wahrlich jede Woche jeden journalistischen Anspruch und erreicht wöchentlich neue Untiefen, glaubt aber gleichzeitig, wie jeder selbst ernannte "male alpha journo", er hätte die Weisheit mit dem Löffel gefressen (beschämendes Fun Fact: er wird tatsächlich noch ab und an vom ORF zu dementsprechend "qualitätsvollen" wie nötigen Gesprächsrunden eingeladen)) die Klimawandelleugner- und Impfverweigerer-Kapazunder des deutschen Sprachraumes und dürfen weitgehend ungeprüft ihren geistigen Unrat in den Äther versprühen. Gleiches geschieht auf oe24(.)at, einer ebenfalls in überreichem Privatbesitz sich befindenden Gülleschleuder, bei der die lokalen pseudointellektuellen E- und F-Promis, die niemand mehr kennt, die niemand mehr kennen möchte, die besser nie jemand gekannt hätte, ihre kognitiven Ergüsse hinauskrähen dürfen. Was die Konservativen bis Rechtsextremen auch sehr gerne machen, nennt sich "Hufeisentheorie": man setzt die Gefahr von rechts für unsere Demokratie gleich mit legitimen linken Parteien und/oder legitimen linken Interessen - wobei es ja nichts schlimmeres für Rechte gäbe als linke menschenfreundliche Wirtschaftspolitik. Disclaimer: ich verwende hier das Instrument der satirischen Hyperbel, um dem ansonsten möglicherweise trockenen Politsprech eine gewisse Würze zu verleihen, nichtsdestotrotz dürfte ich die Sache inhaltlich recht akkurat getroffen haben, ich leugne aber nicht, dass ich mich über diese Themen seit Jahren ärgere.
Diese unfähigen bis überforderten Träumer*innen mit dem vollkommen verdrehten Selbstbild als "Journalist*innen" kommen alle von den gleichen Unis, mit den gleichen Abschlüssen und aus dem ähnlichen besitzbürgerlichen Oberschichten-Milieu. Der Standpunkt bestimmt den Blickpunkt und es fehlt wirklich JEDE Selbstreflexion; ja, man fragt sich, ob diese Personen JEMALS über sich selbst, ihren Status, ihre Standpunkte wirklich reflektiert haben, für mich schaut es definitiv NICHT danach aus. Diese Personen predigen den gleichen Neoliberalismus wie die Politiker*innen, die sie wählen und mit denen sie sich in den "Seitenblicken" verhabern (siehe dazu zB jeden Abend um kurz nach 20 Uhr auf ORF2), die sie freilich eigentlich kritisch hinterfragen sollten. Es gibt seit Jahrzehnten aus dem bürgerlichen Lager keinen ordentlichen Journalismus und das ist die bittere Wahrheit, es gibt nur mehr Verhaberung und Filz und Bussi-Bussi-Inzest zwischen Politik und Medien. Man hat einfach keine Angst vor der faschistischen Übernahme, man fürchtet sich nicht vor einer rechtsrechten Koalition. Man blickt mit totaler Gleichgültigkeit in die Zukunft, maximal hat man Angst vor Vermögens- und Erbschaftssteuern oder in Schulen oder auf Unis, dass ihre Kinder auf die Kinder des Proletariats treffen. Es geht ihnen, vor allem im Öffentlich-Rechtlichen, auch finanziell zu gut. Sie gaukeln in solchen "Presseclub"-Formaten oder im ORF in der "Runde der Chefredakteure" eine Unabhängigkeit und Unbestechlichkeit vor, die sie heute schon längst nicht mehr haben. Wenn dort präpotent ein "alpha male journo" wie Klaus Herrmann von der kronenzeitung sitzt, der monatelang gegen Vizekanzler Babler agitiert, weil dieser endlich einen vernünftige Medienförderung aufsetzen möchte, bei der die krone allerdings Steuergeld verlieren würde, dann hat das mit Neutralität genau gar nichts zu tun. Oder wenn der "Verband der österreichischen Zeitungen" (VÖZ) gegen einen starken ORF agitiert und polemisiert, weil man der vollkommen irrigen Annahme anhängt, dass die Bevölkerung, wenn man sämtliche Gratiszugänge zu qualitativer Information abgeschafft und überall Paywalls eingeführt haben wird, plötzlich Hunderte Euro monatlich für Zeitungsabos ausgeben wird, dann steht es Spitz auf Knopf für unsere Demokratie. Denn solche Paywalls sind in erster Linie klassistischer Unfug, wie ich hier seit Jahren schreibe, denn sie schließen weite Bevölkerungsschichten einfach von geschriebenen Informationen aus. Wer, außer gut verdienenden Menschen, kann sich überhaupt ein Zeitungsabo leisten, geschweige denn derer mehrer?! Man ist heute schon auf Aktionsabos angewiesen oder auf Studierendenabos, wenn überhaupt. Und da bekommt man immer nur EINE Zeitung. Wer sich umfassend informieren möchte, bräuchte in Österreich drei Abos - derstandard (der dankenswerterweise noch immer zu 95% gratis ist, aber leider wie alle anderen immer mieser wird), der Falter (die absolut führende Wochenzeitschrift, trotz manchmal aufpoppender TERF-Ansichten) und dann wohl das Profil (ebenfalls Wochenzeitschrift, leider immer mehr von der nahezu allmächtigen Raiffeisenbank vereinnahmt, aber immerhin investigativ top). Jede andere Zeitung in Österreich hat den Wunschtraum, einmal von Digitalabos bzw. Paywalls ohne Steuergeldzuschüssen leben zu können - das wird aber immer ein Wunschtraum bleiben. Weder die kleinezeitung, noch der kurier oder die presse bieten auch nur annähernden Mehrwert für die Summen, die sie je einzeln verlangen. Das Zeitungssterben wird weitergehen und niemand wird den neoliberal-reaktionären Blättern auch nur eine Träne nachweinen. Ebenfalls unsicher ist es, wie es mit dem ÖRR weitergehen wird, wenn in Österreich bald wieder die FPÖ regieren wird. Denn es besteht kein Zweifel, dass die ÖVP wieder mit denen regieren wird. Schade wäre es vor allem um den "Bürgeranwalt" und für "Schauplatz Gericht" (besonders interessant für mich als Jus-Studentin). In Deutschland sollte der ÖRR eigentlich vor der AfD zittern und alles dafür tun, diese Partei zu entzaubern, der Bevölkerung permanent vor Augen zu führen, dass das Rechtsextreme sind mit keinen guten Plänen für unsere Demokratie. Leider kapiert man auch bei unseren Nachbarn den Ernst der Lage bei weitem nicht. Ganz fundamental braucht es eine neue Ausbildung für Journalist*innen, die diesen Namen wieder verdienen würde und ein Mindset bei den angehenden Journalist*innen, das dem aktuellen diametral entgegensteht: Journalist*innen dürfen keine apportierenden Hündchen sein für Regierungs- und rechtsextreme Parteien. Immer hinterfragen, immer nachfragen und immer recherchieren! Und macht endlich live-Faktenchecks! Beendet eure ganzen stupiden Talkshows! Hört mit dem Wort "umstritten" auf! Und STOPPT die Verwendung des falschen Plusquamperfekts!!
Und da rede ich noch gar nicht davon, wie man heute in Redaktionen KI missbraucht, wie Redaktionen ausgehungert werden, wie viele Personen es dagegen als Propagandist*innen bzw. "Pressesprecher*innen" in den Ministerien und Parteien gibt, wie die wirklich Fähigen in irgendwelche Podcasts verdrängt werden oder Blogs wie meinen. Noch ein Wort zum standard, den ich meistens schätze, vor allem, weil es ihn noch gratis gibt. Diese Punkte nerven bei dieser Zeitung: man verbietet stur-stupide das Verlinken von Blogs, aber nicht zu youtube oder X - wohl aus Angst, dass etwa meine Inhalte relevanter und besser sind als ihre eigenen, die tatsächlich leider immer generativer und APA-lastiger werden (die APA hat mittlerweile leider wirklich ebenfalls ein inferiores Niveau erreicht, vor allem in Hinblick auf die falsche Verwendung des Plusquamperfekts); man lässt antisemitische Äußerungen trotz Meldung stehen und löscht lieber das ursprüngliche Posting, das diesen israelbezogenen Israel- bzw. Judenhass thematisiert; die Kommunikation zwischen Community-Management und Poster*innen wurde in den letzten Jahren massiv schlechter, die Standards für Löschungen von Postings immer obskurer und willkürlicher; man agiert sehr arrogant und fühlt sich als Platzhirsch unantastbar (Hochmut kommt vor dem Fall!) usw. usf. Auch derstandard wird noch die Rechnung in Gestalt von sinkenden Benutzer*innenzahlen präsentiert bekommen, wie jedes andere Blatt auch...
Eine Anmerkung noch zum Abschluss: dass man jetzt ENDLICH auch in Österreich, nach Schweden und anderen Ländern, die so genannte "Digitalisierung" an Schulen, die in Wahrheit nicht viel mehr gewesen ist als ein obsessives Bewerfen von Kindern mit Tablets, zurückschraubt und sich sozusagen rückbesinnt, dass das Schreiben per Hand und das Lesen von Büchern aus Papier ("analogen" Büchern in Neusprech) menschliche Grundfähigkeiten sind bzw. sein sollten, macht Hoffnung, dass endlich wieder zumindest ein wenig Vernunft in unser neo- bzw. postliberal verseuchtes Bildungsministerium einkehrt. Wobei das Wording der Presseaussendung Bände über das Ansehen von (Allgemein)Bildung in diesen neoliberalen Kontexten spricht: da wird natürlich von "Kompetenzen" gefaselt und dergleichen sinnbefreite Begriffe werden in den Raum geworfen, nur um zu kaschieren, wie man nicht zuletzt in Gestalt der Zentralmatura in den geisteswissenschaftlichen Fächern eine ganze Generation an Kindern und Jugendlichen verblödet und zu Zombies gemacht hat. Ich schreibe mir hier seit 10 Jahren den Mund fusselig und bin sehr froh, dass es nun zumindest mikroskopisch in die richtige Richtung geht. Obwohl man gleichzeitig nichts Gutes davon hört, wie das Fach "Medien und Demokratie" inhaltlich aufgestellt wird und man damit schon vor Einführung zu scheitern droht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen